Zahnarztpraxis für ästhetische Zahnheilkunde · Implantologie
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Gesundheitsnews





Mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Zahnmedizin
Mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Zahnmedizin


BZÄK Führungsspitze trifft sich mit VDDI und BVD zu Austausch

Im Rahmen der weltweit größten Dentalmesse, der IDS in Köln, trafen sich am 22. September 2021 der Geschäftsführende Vorstand der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Prof. Dr. Christoph Benz, Konstantin von Laffert und Dr. Romy Ermler, zu einem Austausch zum Thema Nachhaltigkeit mit den Spitzen aus Dentalindustrie und Handel, Mark Stephen Pace und Dr. Markus Heibach, Verband der Deutschen Dental-Industrie (VDDI), sowie Lutz Müller und Barbara Kienle, Bundesverband Dentalhandel e. V. (BVD).

Die Teilnehmer des Treffens waren sich einig, dass man die zahlreichen Initiativen zur Verringerung des CO2-Abdrucks in der Zahnmedizin sowohl seitens der Dentalindustrie als auch seitens der Praxen unterstützen und verstärken möchte.

BZÄK-Präsident Prof. Christoph Benz erklärte: „Wir begrüßen die zahlreichen Ideen der Zahnärzteschaft zur Ressourcenschonung. Gerade, weil die Pandemie zunächst zu noch mehr Einmalinstrumenten in den Praxen geführt hat, koordiniert die BZÄK die Ansätze von (Landes-)Zahnärztekammern und engagierten Praxen für mehr Nachhaltigkeit. Die Veränderungen gehen weit über „Papp- statt Plastikbecher“ hinaus. Ob Solarpanel oder kleines Windrad auf dem Praxisdach, weniger Plastikmüll, die Begrünung von Außen- und Innenwänden - es gibt viele Möglichkeiten, die Praxis umweltgerechter zu gestalten. Eine irische Studie zeigte interessanter Weise, dass nicht der Praxismüll, sondern die Anreise von Praxisteam und Patientenstamm die CO2-Bilanz der Praxis maßgeblich bestimmt.“

Der Vorsitzende des VDDI, Mark Stephen Pace, berichtete: „Viele Hersteller in Deutschland unterhalten bereits seit Jahren ein Umweltmanagementsystem, das fortlaufend um neue Maßnahmen erweitert wird, damit das Unternehmen energiesparender und nachhaltiger wird. Dies wird in jährlichen Audits durch externe Umweltgutachter überprüft. Die Maßnahmen können in viele Richtungen gehen: Wie z. B. die Optimierung von Verpackungen, die Einführung von mehrfach verwendbaren Instrumenten und Produkten, die Einführung von effizienteren Produktionsprozessen bis hin zu Abwassermanagement oder der Einsatz von erneuerbaren Energien. Viele Unternehmen sind nach EMAS III zertifiziert, dennoch werden wir definitiv mehr und transparenter über unser hohes Niveau in puncto Nachhaltigkeit künftig kommunizieren.

Das alles kostet Geld. Aber diesen Einsatz erbringen wir gerne, weil wir der Meinung sind, dass wirtschaftlicher Erfolg ohne Rücksicht auf die Umwelt nicht nachhaltig ist.“

BVD-Präsident Lutz Müller informierte über die Anstrengungen des Fachhandels, die Verpackungsmenge zu reduzieren. So habe man schon vor Jahren Mehrwegverpackungen bei Lieferungen eingeführt. Der Versuch sei damals aber daran gescheitert, dass die Mehrwegverpackungen so attraktiv waren, dass Kunden sie gerne behielten. Müller wies in dem Zusammenhang auch darauf hin, dass die Verpackungen so gestaltet werden müssen, dass sie von den Versicherungen anerkannt werden.

Die einfachste und schnell umsetzbare Lösung sehe er in der Verringerung der Anzahl der Bestellungen pro Tag. Manche Praxen erhielten zum Teil acht Pakete und Päckchen am Tag.

Davon könne ein Teil ganz sicher gebündelt werden. Mittelfristig werde der Fachhandel durch kontinuierliche Maßnahmen, ähnlich wie bei den Herstellern, eine Verbesserung der Nachhaltigkeit erreichen.

BZÄK, VDDI und BVD waren sich einig, die Gespräche fortzuführen und die Initiativen der Praxen und Betriebe zu fördern und zu koordinieren.

28.10.2021 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer


Zahnärztliche Behandlung ist unabhängig von 3G-Regel
Zahnärztliche Behandlung ist unabhängig von 3G-Regel


Rechtsauffassung von BZÄK und KZBV

Eine zahnärztliche Behandlung steht für alle Patientinnen und Patienten zur Verfügung – auch solchen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft oder darauf getestet sind. Nach Auffassung von Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) kann daher die sogenannte 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) in Zahnarztpraxen keine Anwendung finden. BZÄK und KZBV sehen keine gesetzliche Grundlage dafür, dass der Impfstatus oder ein aktueller Corona-Test von Patienten zur Bedingung für eine Behandlung gemacht wird.

(Zahn-)Medizinische Behandlungen gehören zur Grundversorgung der Bevölkerung. Patientinnen und Patienten müssen daher vor ihrer Behandlung in einer Zahnarztpraxis keinen entsprechenden 3G-Nachweis vorlegen – anders als zum Beispiel vielfach bei körpernahen Dienstleistungen, wie sie etwa Friseur- oder Kosmetiksalons anbieten.

Zahnärztinnen und Zahnärzte sind als Heilberuf zum Dienst an der Gesundheit der einzelnen Menschen und der Allgemeinheit verpflichtet. Es würde eben dieser Berufspflicht widersprechen, wenn die Behandlung von Patientinnen und Patienten willkürlich abgelehnt wird. Das wäre dann der Fall, wenn ganze Bevölkerungsgruppen – zum Beispiel Ungeimpfte oder nicht Getestete – von der Behandlung ausgeschlossen würden.

In der Zahnarztpraxis darf zwar der Impfstatus der Patientin oder des Patienten erfragt und auf Testangebote hingewiesen werden, ein Recht auf Behandlungsverweigerung kann daraus allerdings nicht abgeleitet werden. Durch die schon immer sehr umfassenden Hygienemaßnahmen in Zahnarztpraxen sind dort sowohl Behandelnde als auch die Patientenschaft nachweislich sehr gut vor der Übertragung von Infektionskrankheiten geschützt.

Unabhängig davon rufen BZÄK und KZBV alle Personen, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, dazu auf, das flächendeckende Impfangebot in Deutschland zeitnah zu nutzen – die Impfung schütze nachweislich die eigene Gesundheit und die Gesundheit von Mitmenschen.

26.10.2021 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer


Ungeimpfte gefährden sich und ihre Mitmenschen
Ungeimpfte gefährden sich und ihre Mitmenschen


Zahnärzte unterstützen deutschlandweite Impfkampagne

Zahnärzte und ihre Mitarbeiter sind bei der Behandlung zwangsläufig Aerosolen ausgesetzt. Trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen bleibt ein Restrisiko, sich bei der Berufsausübung zu infizieren.

Deshalb appellieren die Bayerische Landeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns eindringlich an alle noch Ungeimpften, sich jetzt für eine Corona-Schutzimpfung zu entscheiden. Sie unterstützen auch die deutschlandweite Impfkampagne #HierWirdGeimpft.

Angesichts steigender Inzidenz-Zahlen bietet nur eine Impfung wirksamen Schutz vor einer Infektion und einem schweren Krankheitsverlauf. Je mehr Menschen durch eine vollständige Corona-Impfung vor schweren Krankheitsverläufen geschützt sind, desto weniger Infizierte müssen im Krankenhaus (intensivmedizinisch) behandelt werden. Das entlastet das Gesundheitssystem.

Eine Impfung reduziert zudem das Risiko, das Coronavirus unwissentlich auf andere zu übertragen. Jeder Ungeimpfte gefährdet also nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch die seiner Mitmenschen.

Die bayerischen Zahnärzte haben die zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung seit Beginn der Pandemie uneingeschränkt aufrechterhalten – auch als es noch keine Schutzimpfungen gab.

Bitte lassen Sie sich jetzt impfen und helfen Sie uns, damit wir Ihnen weiterhin optimal helfen können!

21.10.2021 DGA | Quelle: Bayerische Landeszahnärztekammer